Meschede. Die UWG Meschede fordert in ihrem Wahlprogramm die Einrichtung eines Bezirksausschusses für die Kernstadt. Dieses Gremium hält die UWG für notwendig, um die Weichen für die zukunftsorientierte Entwicklung der Kernstadt zum Wohle der gesamten Stadt zu stellen. Dazu Eberhard Borghoff, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat der UWG für die Kommunalwahl im August: „Meschede als Kreisstadt hat zentrale Versorgungsfunktionen und somit auch besondere Aufgaben. Wir müssen die drängenden Probleme der Kernstadt intensiver diskutieren können, als dies bisher der Fall war. Dabei wollen wir die Entwicklung in den Ortsteilen nicht aus den Augen verlieren. Es geht vielmehr darum, dass eine starke Kernstadt auch positive Auswirkungen auf unsere Dörfer hat.” Ein Bezirksausschuss für die Kernstadt hat nach Meinung der UWG den Vorteil, dass – genau wie in den Bezirksausschüssen in Remblinghausen und Freienohl – Themen und Probleme unter dem Blickwinkel der besonderen Aufgaben der Kernstadt diskutiert werden.
Weiter fordert die UWG in diesem Zusammenhang, dass ein klarer Arbeitsauftrag an das Stadtmarketing erteilt wird, Strategien für die mittel- und langfristige Entwicklung auf der Basis eines schlüssigen Innenstadtkonzeptes zu entwickeln und umzusetzen. Borghoff: „Projekte wie die ‚Regionale 2013′ und ‚Vision – Hennesee 2020′ sind für unsere Stadt von großer Bedeutung.” Als Erweiterung regt die UWG das Projekt „Meschede – Innenstadt 2020″ an, um den Prozess auf breiter Basis voran zu treiben. „Wir müssen für die Innenstadt von Meschede Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten, die unserer Stadt auch als Einkaufsstadt ein ‚Gesicht’ geben, das Meschede unverwechselbar macht. Es gibt dazu genug Ansatzpunkte, die bisher nicht konsequent verfolgt wurden”, so Maria Gödde-Rötzmeier, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der UWG.